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Faltdach im Buckelvolvo? Als ich mir meinen Buckelvolvo gekauft habe, dachte ich schon immer an ein Faltdach. Ein Oldtimer und Faltdach, das gehört für mich irgendwie zusammen - nur gab es das leider nie im Buckelvolvo. Guter Rat war teuer. Ich konnektierte mich mit dem Buckelvolvoclub Deutschland, aber die konnten mir nicht weiterhelfen. Aus meiner Zeit im VW-Lager wußte ich, daß es von der Firma Britax wohl ein universelles Frischluftvergnügen gibt, jedoch fürchtete ich in diesem Fall um das nette "H" auf meinem Kennzeichen, das das Oldtimerhobby bezahlbarer macht. Zudem sollten die Dinger schlichtweg nicht dicht zu bekommen sein, auch ein ziemlich unangenehmer Nebeneffekt. Ich fragte mit einem Leserbrief bei der Zeitschrift Oltimer-Markt nach und hier wurde mir an prominenter Stelle der Tip gegeben, doch einmal zu versuchen, ein Faltdach aus einem anderen KFZ aus der selben Zeit, in der mein Volvo gebaut wurde, zu suchen. Damit könnte man den Umbau als historisch nachvollziehbar erklären. Das wohl am weitesten verbreiteste Auto mit Faltdach aus den 60ern ist der VW Käfer. Zudem ist beim Käfer der nachträgliche Einbau eines Faltdaches durchaus nichts Ungewöhnliches, also sah ich mich nach einem solchen Dachausschnitt um. Als ich das erste mal auf solch ein herausgeflextes Käferfragment in einem Kleinanzeigenmagazin stieß, fuhr ich sofort zum Verkäufer und testete, ob die Dachwölbungen sich in etwa entsprechen. Um es auf einen Punkt zu bringen - auf drei Seiten sieht es verdammt gut aus, auf einer Seite äußerst bescheiden. Gekauft habe ich dieses Dach noch nicht, fehlte mir damals doch der Held, der das Dach implantieren kann. Ich selbst kann zwar schon das eine oder andere am Auto selber richten, jedoch an solch einen Umbau traute ich mich wirklich nicht heran. |